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Zur Geschichte

Der Bau des Kirchturmes von Eilenstedt begann in den Jahren 825 bis 840 unter Hildegrim, dem 1.Bischof von Halberstadt. Er diente ursprünglich als Wehr- und Wachturm. Das Kirchenschiff kam erst viele Jahre später dazu.

Die Kirche wurde 1138 vom Kloster Huysburg gegründet und dem Heiligen Nikolaus geweiht.

Die Jahrhunderte seines Bestehens machten umfangreiche Sanierungen erforderlich, nicht alle waren erfolgreich. So musste der Turm in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts noteingerüstet werden. Alle baulichen Maßnahmen halfen nichts, so dass im Sommer 1999 die Turmhaube komplett abgenommen werden musste, um danach den Turm selbst abzutragen.

Es stellt sich sowohl für die kirchliche als auch für die kommunale Gemeinde die Frage:

Wie soll es weitergehen?

Soll es überhaupt weitergehen?

Für die Eilenstedter Bürger hat die St. Nicolai Kirche einen hohen Stellenwert.

Sie prägte über viele Jahrhunderte die dörfliche Silhouette für Heimkehrende, für die Dorfgemeinschaft beherbergte sie das kirchliche und kulturelle Leben und stand als Zeichen für den Zusammenhalt im Zentrum der Gemeinde. Die Kirche war gelebte Geschichte, sie war das Herz des Dorfes Eilenstedt und ein Stück Heimat.

Daraus entstand die Idee, den Kirchturm der St. Nicolai Kirche wieder aufzubauen und die neu entstandenen Räumlichkeiten als kirchlich und kommunal genutzte Begegnungsstätte zu nutzen. Der das Dorfbild prägende Kirchturm wurde an seinem alten Platz wieder errichtet und unter Einbeziehung des Innenraumes des Kirchenschiffes konnten weitere notwendige Sanierungsmaßnahmen im Zuge der Schaffung der neuen Räume ausgeführt werden.